Plochingen (stm) – Heute vor 75 Jahren erfindet der schwäbische Ingenieur Richard Glauber das abnehmbare Streusieb für Salzstreuer. Seine Erfindung erleichtert in Millionen Haushalten und Gastronomiebetrieben das saubere Nachfüllen von Salzstreuern und macht ihn binnen kürzester Zeit zum Multimillionär.
Richard Glauber arbeitete in den 1950er-Jahren als Ingenieur bei einem schwäbischen Autobauer, wo er für die Entwicklung und Verbesserung von Benzineinfüllstutzen und Tankdeckeln zuständig war. Die Idee für das abnehmbare Streusieb für Salzstreuer kam ihm, als er wieder einmal beobachtete, wie seine Frau mit viel Mühe versuchte, den häuslichen Salzstreuer neu zu befüllen. Durch die kleinen Löcher im Deckel des Salzstreuers war es zur damaligen Zeit nahezu unmöglich, einen Salzstreuer zu befüllen, ohne dass zwei Drittel des Salzes vom Deckel abprallte und sich in Häufchen auf dem Ess- oder Küchentisch verteilte. Das mühsame Befüllen eines Salzstreuers dauerte so oft mehrere Stunden und war immer mit einer riesengroßen Sauerei auf dem Tisch verbunden.
An diesem Nachmittag kam Glauber die zündende Idee: Was, wenn man das Streusieb einfach abschrauben könnte wie den Tankdeckel bei einem Auto? Dadurch würde das Einfüllloch für das Salz viel größer und es wäre viel leichter, das Salz einzufüllen!
Richard Glauber begab sich sofort in sein Konstruktionsbüro, nahm Maß, rechnete, zeichnete und erstellte Prototypen, zunächst aus Kraftstoffeinfüllstutzen und Tankdeckeln, die er für seine Zwecke umbaute. Nach mehreren Versuchen gelang es ihm in nur wenigen Wochen, einen funktionsfähigen Prototypen eines Salzstreuers mit abschraubbarem Streusieb zu konstruieren. Diesen ließ er sich sofort patentieren um sich vor Nachahmern zu schützen. Er kündigte seinen Ingenieursjob und begann, massenhaft Salzstreuer mit abschraubbarem Streusieb herzustellen.
Innerhalb eines Jahres hatten sich die sogenannten „Glauberstreuer“ auf dem Markt durchgesetzt. Millionen Haushalte und Gastronomiebetriebe erkannten schnell, dass seine Konstruktion das Befüllen von Salzstreuern nicht nur enorm beschleunigte, sondern dass es auch viel hygienischer war, da das Salz beim Befüllen nicht auf dem Tisch, auf dem Boden und überall sonst landete. Durch den Verkauf seiner Salzstreuer und durch die Einnahme von Lizenzgebühren seines patentierten Streuers wurde Richard Glauber in kurzer Zeit zum Multimillionär. Er starb im Jahr 1982 reich und zufrieden in seiner Villa mit Blick auf die Plochinger Weinberge.
Bildnachweis: Bild KI-Generiert (ChatGPT)
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