Washington, D.C. (stm) – Eine Panne ist am Wochenende der US-Regierung passiert: Statt einen weiteren Schwung der Ebstein-Akten zu veröffentlichen, veröffentlichte das Justizministerium aus Versehen mehrere tausend Dokumente aus den anscheinend ebenso umfangreichen Drews-Akten.
Statt wie angekündigt, weitere Gigabytes an Daten über Katja Ebstein zu veröffentlichen, hat das US-Justizministerium am Wochenende tausende Akten über den deutschen Schlagersänger Jürgen Drews veröffentlicht. Darunter befinden sich zahllose Songtexte, Mitschnitte von Fernsehauftritten, Videoaufnahmen, Bilder, die Drews mit Prominenten und Politikern zeigen, sowie Ton-, Bild- und Videoaufzeichnungen der wilden Parties, die Drews auf seiner Privatinsel Mallorca feierte. Viele der Dokumente sind geschwärzt, oft bis zur Unkenntlichkeit. Eine Identifikation der dargestellten und erwähnten Personen ist daher so gut wie unmöglich. Auch eine journalistische Einordnung dürfte dadurch schwierig werden.
Schlagersänger Drews, den viele nur den „König von Mallorca“ nennen, ist berühmt-berüchtigt für seine ausufernden Parties auf seiner Insel, bei denen mutmaßlich viele Prominente, Milliardäre, einflussreiche Tech-Unternehmer und hochrangige Politiker zu Gast waren. Drews gilt als einer der einflussreichsten Männer in der Schlagerszene, der bis in allerhöchste Kreise vernetzt ist.
Die US-Regierung kommentierte die Veröffentlichung der Akten bisher nicht. Hinter vorgehaltener Hand sagten aber einige Insider, dass diese Veröffentlichung „aus Versehen“ womöglich gar nicht so unbeabsichtigt war, wie es bisher den Eindruck macht. Womöglich stecke ein interner Whistleblower hinter der Veröffentlichung der Drews-Akten. Gegen diese These spricht jedoch, dass die veröffentlichten Akten allesamt ausführlich geschwärzt sind.
US-Präsident Trump ist schon seit Jahren als großer Fan von Drews bekannt. Er hat den Schlagersänger und „König von Mallorca“ auch schon mehrere Male auf dessen Insel besucht.
Bildnachweis: Jürgen Drews: Dirk Vorderstraße, CC BY 2.0, via Wikimedia Commons
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