Keine politische Botschaft: IOC lässt russischen Biathleten mit Kalaschnikow an den Start
Antholz (stm) – Weil in der Wahl seiner Ausrüstung kein politisches Statement zu erkennen ist, lässt das IOC den unter neutraler Flagge antretenden Biathleten Sergej Morosow für alle Biathlonwettbewerbe starten. Morosow hatte für Aufsehen gesorgt, als er seine Trainingsläufe im Tarnanzug und mit einem Kalaschnikow-Gewehr absolvierte. Dies hatte für Proteste zahlreicher Biathleten gesorgt.
Die Proteste seiner Konkurrenten haben nichts genützt: Der Russe Sergej Morosow, der unter neutraler Flagge im Team Athlètes individuels neutres (Individuelle neutrale Athleten) startet, darf beim Biathlon der Herren mit seinem AK47-Gewehr (im Volksmund „Kalaschnikow“ genannt) und im tarnfarbenen Rennanzug antreten. Dies gab das Internationale Olympische Komitee (IOC) soeben bekannt.
Ein Sprecher begründete die Entscheidung: „Der neutrale Athlet Morosow verbindet mit der Wahl seiner Ausrüstung keinerlei politische Botschaft. Jeder Athlet und jede Athletin hat das Recht, seine Ausrüstung – im Rahmen der gültigen Regeln und Vorschriften für die jeweilige Sportart – selbst zu wählen. Das IOC respektiert selbstverständlich die Wahl der Ausrüstung des Biathleten Sergej Morosow. Wir können darin keine regelwidrige politische Aussage erkennen.“
Bildnachweis: Bild KI-Generiert (ChatGPT)
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