Berlin (stm) – Die Berliner Kita „Die Sieben Kleinwüchsigen“ erlaubt ab diesem Winter nur noch den Bau von Schneepersonen. „Schneemänner“, also Figuren mit überwiegend als männlich gelesenen Merkmalen wie Hut oder Pfeife, sind verboten. Wer dennoch einen „Schneemann“ baut, riskiert drastische Strafen.
In der Kita „Die Sieben Kleinwüchsigen“ in Berlin-Kreuzberg ist man sehr bedacht darauf, geschlechtsneutral zu sein. Typisch männlich oder typisch weiblich gelesene Wörter und Begriffe werden im Sprachgebrauch der Kita nicht verwendet. Es wird auch streng auf Begriffe verzichtet, die Menschen, Tiere oder andere Lebewesen diskriminieren oder herabwürdigen könnten.
Die Leiterin der Kita Svenja-Pippilotta Meyer-Glumbach erklärt dazu: „Wir möchten unsere kleinen Schützlinge nicht in die eine oder andere Richtung prägen und ihre kleinen Seelen schon im jungen Alter die binär-patriarchische herabwürdigend-diskriminierende Sichtweise auf unsere bunte Welt aufoktroyieren. Deswegen verwenden wir immer geschlechtsneutrale und woke Begriffe. Bei uns gibt es keinen sogenannten ‚Hausmeister‘, sondern eine ‚Gebäudeverantwortliche Person‘, früher sogenannte ‚Putzfrauen‘ heißen bei uns ‚Raumpflegekräfte‘ und das, was man früher ‚Kindergärtnerin‘ oder ‚Erzieherin‘ genannt hat, heißt bei uns ‚Fachkraft für frühkindliche Bildung‘.“ Die Kita hat sich auch, auf Initiative von Leiterin Meyer-Glumbach, erst vor einem Jahr von „Die Sieben Zwerge“ in „Die Sieben Kleinwüchsigen“ umbenannt.
Der kollektivistisch organisierte Kindergartenrat habe daher beschlossen, den Bau sogenannter „Schneemänner“ zu verbieten. Erlaubt sind nur noch geschlechtsneutrale Schneepersonen. Als „Schneemänner“ gelten dem Beschluss des Rats nach alle menschenähnlichen Figuren aus Schnee, die entweder mit überwiegend als männlich gelesenen Accessoires wie Hut, Bart oder Pfeife ausgestattet sind oder denen man sonst ein männliches Geschlecht, bspw. durch Anbringung oder Aufzeichnung eines Penis, zuordnen kann.
Wenn eines der Kinder gegen das Schneemanbauverbot verstößt, erhält es beim ersten Verstoß einen Verweis und einen Brief an die Eltern. Beim zweiten Mal wird das Kind für zwei Wochen vom Kitabesuch ausgeschlossen. „Wir wissen, die Strafen sind hart“, so Svenja-Pippilotta Meyer-Glumbach, „aber nur so werden es unsere Kleinen lernen. Außerdem tun uns die Strafen mehr weh als unseren Kindern. Das kann ich Ihnen versichern!“
Bildnachweis: Bild KI-Generiert (ChatGPT)
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