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Hobby Dog Fighting: Das ist der neue, ultrabrutale Sport der kriminellen Unterwelt!

Hobby Dog Fighting: Das ist der neue, ultrabrutale Sport der kriminellen Unterwelt!
Bild: Hobby Dog Fighting: Das ist der neue, ultrabrutale Sport der kriminellen Unterwelt!

Frankfurt a.M. (stm) – Im kriminellen und Halbwelt-Milieu wird ein „Sport“ immer beliebter. Beim Hobby Dog Fighting werden große Summen gewettet. Darunter leiden müssen mal wieder die armen Tiere.

Samstagabend, irgendwo in einem zwielichtigen Hinterhof im Frankfurter Rotlichtviertel: In einer runden Arena gehen zwei hochgezüchtete imaginäre Kampfmaschinen aufeinander los. Erkennbar nur an der Farbe ihrer Nietenhalsbänder verkeilen sich die beiden Hobby Dogging-Hunde Brutus (schwarzes Halsband) in Rambo (orange-braunes Halsband). Um sie herum, hinter einer schützenden Wand aus brusthohen Brettern, ist die Frankfurter Halbwelt versammelt und feuert die beiden unsichtbaren Tiere lautstark an. Zuhälter, Dealer, Schläger, Klein- und Großkriminelle versuchen durch Schreien, Brüllen, Fuchteln, Fluchen, ihren Favoriten zum Sieg zu verhelfen.

Natürlich wird auch gewettet. Fast jeder der Zuschauer setzt oft nicht unbedeutende Summen auf einen der beiden Hobby Dogging-Kampfhunde. Große Geldbeträge wechseln den Besitzer. In einem einzigen dieser Kämpfe wechseln schnell mehrere Zehntausend Euro den Besitzer. Und für diesen Abend sind gleich sechs Hobby Dogging-Hundekämpfe angesagt!

Die Regeln der Kämpfe sind schnell erklärt, die Kämpfe dauern meist nur wenige Minuten. Die unsichtbaren Kampfhunde werden von ihren Besitzern oder Trainern abseits der Arena scharf gemacht und angestachelt, dann werden sie mit ihrem Halsband in die Arena gesetzt und aufeinander gehetzt. Verloren hat derjenige „Hund“, der sich auf den Rücken dreht und seinem Gegner so zu verstehen gibt, dass er aufgibt.

Unbeteiligten und uneingeweihten Zuschauern mag dieser „Sport“ grausam und blutrünstig vorkommen, aber Karl-Jürgen „Kalle“ Müller (43), Rotlichtgröße und Hobby Dogging-Kampfhundetrainer, versichert: „Die Hunde sind außerhalb der Arena ganz friedlich und zutraulich. Sie lassen sich ganz ruhig an der Leine führen, sie gehen überall mit hin und sie sind ausgesprochen kinderlieb, bellen nie und haaren keine Wohnungen voll. Außerdem zahle ich für sie keine Hundesteuer, habe keine teuren Rechnungen vom Tierarzt, kein Gekläffe, kein Gesabber, kein Geknurre. Es sind die idealen Haustiere für jeden, der, wie ich, noch zuhause wohnt oder in einem hellhörigen Haus wohnt.“ Und weiter: „Das Kämpfen liegt den Hobby Dogging-Hunden im Blut. In der Arena werden sie wild. So ruhig sie auch sonst im Wesen sind, in der Arena werden diese Hunde zu Bestien.“

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