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Als Wiedergutmachung: Ikkimel singt 90 Minuten lang Fußballklassiker im ZDF-Morgenmagazin

Als Wiedergutmachung: Ikkimel singt 90 Minuten lang Fußballklassiker im ZDF-Morgenmagazin
Bild: Als Wiedergutmachung: Ikkimel singt 90 Minuten lang Fußballklassiker im ZDF-Morgenmagazin

Mainz (stm) – Ein Auftritt der deutschen Rapperin Ikkimel im ZDF-Morgenmagazin hat für Furore gesorgt. Nicht jede/r im Studio und vor den TV-Empfangsgeräten der Republik konnte mit ihrer schwungvollen Eigenkomposition „Fußballmänner“ etwas anfangen. Jetzt gab es deswegen ein Wiedergutmachungskonzert, bei dem die Rapperin 90 Minuten lang Fußballklassiker vortrug.

Mit ihrem Hit „Fußballmänner“, den sie im ZDF-Morgenmagazin (MOMA) vortrug, kam die Deutschrapperin Ikkimel nicht bei allen gut an. Von der Kamera eingefangene Reaktionen des Live-Publikums im Studio zeigen ein, zwei Gesichter, die mit der Kunst der Berliner Rapperin nicht so richtig etwas anfangen konnten.

Als Wiedergutmachung und Entschuldigung hatte Ikkimel nun gestern einen zweiten Auftritt im MOMA. Bei dem vom ZDF angekündigten „Rückspiel“ schmetterte sie dieses Mal 90 Minuten lang die beliebtesten deutschen Fußballhymnen. Darunter waren zahlreiche Gassenhauer und Stadionhits wie „Börti, Börti Vogts“, „’54, ’74, ’90, 2010“, „Sempre Roma“, „Fußball ist unser Leben“ oder „Buenos Dias Argentina“. Natürlich durfte bei diesem Konzert auch der Klassiker „Es gibt nur ein Rudi Völler!“ nicht fehlen, mit dem Ikkimel das umjubelte Konzert beendete.

Als sie dann bei der frenetisch geforderten Zugabe noch das rührend-romantische „Gute Freunde kann niemand trennen“ in einer zurückhaltenden, nur mit einem Piano begleiteten Version brachte, brachen beim Publikum alle Dämme. Jubelnd und schluchzend lag sich das Publikum nach 90+6 Minuten in den Armen.

„Das war so schön und berührend wie damals, als ich frisch verliebt mit meinem Mann vor dem Radio saß und dem Wunder von Bern lauschte!“ erklärte eine sichtlich ergriffene und mit den Tränen kämpfende Zuschauerin nach dem Ende des Konzerts. Und ein anderer Herr ergänzte: „Ich war hier schon über 100 Mal im MOMA-Studio, aber so etwas Schönes war hier noch nie!“

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