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Niedrigwasser im Bodensee: Boden des Sees ist zu sehen

Niedrigwasser im Bodensee: Boden des Sees ist zu sehen
Bild: Niedrigwasser im Bodensee: Boden des Sees ist zu sehen

Friedrichshafen (stm) – Aufgrund des derzeitigen historischen Niedrigwassers im Bodensee ist ein seltenes Phänomen zu sehen: Man sieht derzeit tatsächlich den Boden des Bodensees.

Ein seltener Anblick bietet sich derzeit Anwohnern und Besuchern des Bodensees: Aufgrund des historisch niedrigen Wasserstands ist der Boden des Bodensees mit bloßem Auge zu sehen. Der Boden, der dem Bodensee seinen Namen gab, ist gut zu erkennen.

Was kaum einer weiß: Der Bodensee ist an seinem Grund vollständig mit Parkettboden bedeckt. Bei normalem Wasserstand ist dies allerdings nicht zu erkennen, so dass diese Tatsache auch den meisten Bodensee-Anwohnern nicht bekannt ist.

Karl Bodmer, Lokalhistoriker und Bodenseeexperte aus Friedrichshafen, erklärt dazu: „Ja, es stimmt: Der Grund des Bodensees ist vollständig mit Parkettboden bedeckt, von dem der See auch seinen Namen hat. Da das Wasser im See aber normalerweise viel höher steht, bleibt dieser Boden vor menschlichen Blicken verborgen und kaum ein Mensch weiß davon. Das letzte Mal, dass man tatsächlich den Boden des Bodensees sehen konnte, war im Jahr 1712. Seither hat das Wasser das Parkett vor menschlichen Augen verborgen und es geriet in Vergessenheit. Was wir dieser Tage sehen, ist ein einmaliges historisches Ereignis, das wirklich nur alle paar hundert Jahre vorkommt.“

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