Bordeaux (stm) – Verheerende Waldbrände verwüsten ganze Landstriche in der Region um Bordeaux. Da die bisherigen Löschmaßnahmen beinahe das ganze Wasser verbraucht haben, greift die Feuerwehr jetzt auch auf andere Mittel der Brandbekämpfung zurück.
Die Kämpfe der Feuerwehren gegen die verheerenden Waldbrände in der Region Bordeaux im Südwesten Frankreichs haben beinahe die gesamten Wasserreserven der Region aufgebraucht. Die Feuerwehren haben deswegen jetzt damit begonnen, die Waldbrände mit Rotwein aus der Region zu bekämpfen. Ein Feuerwehrsprecher erklärt dazu: „Wein besteht zu rund 85 % aus Wasser. Deswegen eignet sich unser Rotwein aus Bordeaux hervorragend dazu, Feuer zu löschen.“
Die Regierung der Region Nouvelle-Aquitaine, in der die Waldbrände wüten, hat alle Weinbauern der Region dazu verpflichtet, mindestens 75 % ihrer gelagerten Weine bei der ihnen am nächsten gelegenen Feuerwache abzuliefern. Dort werden die Weine dann gesammelt und in großen Tankwagen zu den Bränden transportiert.
Weinexperten raten den Winzern der Region jetzt, möglichst ihre ältesten und am längsten in den Weinkellern gelagerten Weine abzuliefern. Thierry Malors, Sommelier und Weinprüfer, empfiehlt daher: „Die Winzer sollten sich zuerst von den alten Weinen trennen, die sie schon jahre- und zum Teil jahrzehntelang im Keller herumliegen haben, bevor sie an die Jahrgänge der letzten ein, zwei Jahre gehen. Das alte Zeug will sowieso keiner mehr trinken. Wenn sie die alten Weine bis jetzt noch nicht verkauft haben, dann werden sie die Winzer sowieso nicht mehr los. Also lieber die alten, gelagerten Jahrgänge bei der Feuerwehr abliefern, als die jungen, neuen. Das hilft den Brandbekämpfern und schafft gleichzeitig Platz im Weinkeller.“
Bildnachweis: Bild KI-Generiert (ChatGPT)
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