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Immer strengere Feinstaubgrenzwerte: Deutschlands größter Brennholzverleih muss schließen

Immer strengere Feinstaubgrenzwerte: Deutschlands größter Brennholzverleih muss schließen
Bild: Immer strengere Feinstaubgrenzwerte: Deutschlands größter Brennholzverleih muss schließen

Klein-Isching (stm) – Deutschlands größter Brennholzverleih, die Klein-Ischinger Brennholzverleih GmbH, muss schließen. Der Grund: Die immer strengeren Feinstaubgrenzwerte der EU machen das Geschäft unrentabel.

Schon seit Jahren kämpft Martin Holzer (55), Geschäftsführer der Klein-Ischinger Brennholzverleih GmbH, mit der EU-Bürokratie und den Gesetzen und Erlassen aus Brüssel. „Fast monatlich kommt irgendein neuer Schmarrn aus Brüssel! Mach dies! Lass das! Dokumentier dies! Miss das! Es wurde immer schwieriger. Und jetzt mit den neuen Grenzwerten für Feinstaub können wir unseren Betrieb einfach nicht mehr lukrativ aufrecht erhalten. Ab nächsten Monat ist Schluss!“, erklärt der sichtlich frustrierte Geschäftsmann, der zusammen mit seinem Bruder Markus (51) den kleinen elterlichen Betrieb zu Deutschlands Marktführer in Sachen Brennholzverleih aufgebaut hat.

Die beiden Holzer-Brüder sind Inhaber und Geschäftsführer in Personalunion und die einzigen Angestellten der bereits 2001 von den Eltern gegründeten Brennholzverleih GmbH in Personalunion. Martin kümmert sich um die Materialbeschaffung, die Kundenakquise und -betreuung sowie um die Lieferung und Abholung des verliehenen Brennholzes. Markus arbeitet im Büro, kümmert sich um Organisatorisches, macht die Buchhaltung und kümmert sich um die Webseite und den Online-Shop des Betriebes. Zeitweise hilft noch Mutter Else (78) im Betrieb mit, indem sie gelegentlich Kaffee kocht, Butterbrote schmiert und sich stundenweise im Betrieb aufhält.

Doch dieses florierende Familienunternehmen wird bald Geschichte sein. „Am Samstag werden wir unser letztes Brennholz verleihen. Es ist ein Großauftrag für Stammkunden, die Familie K., die noch ein letztes Mal bei uns Brennholz leihen will, um am Abend ein paar Würstchen im Garten zu grillen. Das sind so 6 Kilo, etwa 8 bis 10 Holzscheite und noch etwas Anzündholz. Am Sonntag in der Früh hole ich dann das Holz wieder ab und das war’s dann! Unser Geschäft ist dann Geschichte!“, erzählt Martin nicht ohne Wehmut und mit einer gehörigen Portion Frustration und Wut gegen die EU im Bauch.

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