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Gewaltprävention: Bundesregierung verbietet Schlaghosen

Gewaltprävention: Bundesregierung verbietet Schlaghosen
Bild: Gewaltprävention: Bundesregierung verbietet Schlaghosen

Berlin (stm) – Weil es immer wieder zu Gewalttaten mit sogenannten Schlaghosen kommt, zieht die Bundesregierung jetzt Konsequenzen: Ab nächsten Monat sind Schlaghosen bundesweit verboten. Sie gelten ab diesem Zeitpunkt laut Waffengesetz als verbotene Waffen.

Gewaltdelikte mit sogenannten Schlaghosen häuften sich in letzter Zeit. Immer wieder kam es zu Gewalttaten, in denen neben anderen verbotenen Waffen wie bestimmten Messerarten, Schlagringen oder Totschlägern auch sogenannte Schlaghosen zum Einsatz kamen. Insbesondere bei Jugendlichen ist das gefährliche Kleidungsstück sehr beliebt.

Im Zuge der Gewaltprävention, insbesondere bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen, hat die Bundesregierung nun das Tragen und die Führung von Schlaghosen verboten. Sie fallen nun ebenso unter das Waffengesetz wie beispielsweise vollautomatische Schusswaffen, bestimmte Messerarten (Butterflymesser, Fallmesser, viele Springmesser oder getarnte Messer), Totschläger oder Schlagringe. Ein Sprecher der Bundesregierung gibt sich überzeugt, dass das Verbot von Schlaghosen „die Zahl der Gewaltdelikte, insbesondere bei Jugendlichen, deutlich verringern“ wird.

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