Zürich (stm) – Die Fußballweltmeisterschaft in Kanada, Mexiko und den USA ist gerade mal eine Woche alt und schon sind die Zuschauer in den Stadien und an den Bildschirmen weltweit verärgert. Der Grund: Überprüfungen von Schiedsrichterentscheidungen am VAR-Monitor dauern extrem lange. Wir verraten den Grund.
Bei der Fußballweltmeisterschaft in Kanada, Mexiko und den USA sorgt der Video-Assistent oder Videoschiedsrichter (englisch Video Assistant Referee, kurz VAR) wieder einmal für Gesprächsstoff und Ärger bei den Fans. Der Grund: Überprüfungen am VAR-Monitor durch den Schiedsrichter dauern mehrere Minuten. Dies sorgt für längere Spielunterbrechungen, die nicht nur die Fans in den Stadien, sondern auch zuhause an den Bildschirmen verärgert.
Der Grund für die Verzögerungen bei der Überprüfung am VAR-Monitor ist einfach: Bevor die umstrittene Spielszene auf dem Monitor gezeigt wird, spielt die FIFA einen Werbeblock ein, den sich die Schiedsrichter anschauen müssen. Der Werbeblock ist mindestens 90 Sekunden lang und enthält Werbeclips der Hauptsponsoren der WM 2026. Erst nachdem der Werbeblock komplett abgespielt ist, können die Schiedsrichter die umstrittene Szene am Monitor begutachten und ihre Entscheidung gegebenenfalls revidieren.
Das Einspielen eines Werbeblocks auf dem VAR-Monitor ist Teil eines größeren Maßnahmenpakets, das die FIFA im Vorfeld der WM in Bezug auf den VAR beschlossen hat. Nach der WM werden alle größeren Fußballligen, bei denen der VAR zum Einsatz kommt, also auch die Erste und Zweite Deutsche Bundesliga, die Einblendung von Werbung auf den Bildschirmen des VAR übernehmen.
Bildnachweis: Bild KI-Generiert (ChatGPT)
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